Stille am Fluss

Und als die Feinde näher kamen und die Reiter des Herzogs geordnet sahen, hielten sie plötzlich an und warteten ein Weilchen. Es war ein Mann unter ihnen, der den größten Schlachtenschmuck hatte. Er war in ein gegürtetes Gewand von grauem Sammet mit silberner Verzierung  gekleidet. Darüber trug er ein schimmerndes Panzerhemd und einen Gürtel mit Steinen, und von einem funkelnden Steine an der schwarzen Haube stieg eine weiße Feder empor. Zu seiten seiner Wangen sah man graue Haare. Es war Necerat. Er saß auf einem goldlichten Pferde. An seiner Rechten war Znata, sein Bruder, in scharlachrotem Gewande mit Silberverzierungen. Einem Waffenhemde und steinbesetztem Geschmeide. Er saß auf einem schwarzen Pferde. Zur Linken Necerats war sein Sohn Dus. Er war in blasses Blau von Sammet gekleidet, das mit Silber geziert war, er hatte ein glänzendes Waffenhemd, der Gürtel und die Schwertscheide waren mit spiegelnden Steinen besetzt, auf der blauen Haube waren funkelnde Steine und eine weiße Feder. Unter der Haube quollen die blonden Haare hervor. Sein Pferd war milchweiß. Dann war der junge Milhost da in grünem Waffenschmucke, dann der junge Mikul. Auch in grün, dann der junge Radmil in braunem Gewande, dann Drslaw in Dunkelblau, dann Zibota in Scharlachrot und dann Männer und Knechte Necerats und Znatas in kriegerischem Schmucke.

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