Category Archives: PROSA und LYRIK

So wie jetzt vor tausend Jahren schon

Oft weiß ich ganz genau: Ich … war … einmal;Ich habe schon einmal all dies gesehn;Der Baum vor meinem Fenster rauschte mirGanz so wie jetzt vor tausend Jahren schon;All dieser Schmerz, all diese Lust ist nurEin Nochmals, Immerwieder, SpiegelungDurch Raum … Weiterlesen

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„Der einzige Ort“

So wie die Wirklichkeit immer eine Spur anders ist, als die gesicherte Vorstellung, die man sich davon gemacht hat. – Thomas Stangl

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Ich will mit dir ans Meer fahren

Ich will mit dir ans Meer fahren
und deine Stimme hören,
die als Echo
am Ufer zurückbleiben wird für lange.
Du wirst Muscheln sammeln
und dein Haar ordnen,
in dem der Wind endet.
Ich will deinen Übermut tanzen sehen
auf den Wellen
und dabei sein,
wenn du den Abend mit deinen Augen
entzündest.
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Valle Pignone – amo questa valle

Im schönsten WiesengrundeIst meiner Heimat Haus;Ich zog zur MorgenstundeIns Tal hinaus.Dich, mein stilles Tal,Grüß ich tausendmal!Ich zog zur MorgenstundeIns Tal hinaus.

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Ich weiss nicht ob ich lebe, oder süss gestorben bin

O,Du mein EngelWir schweben nur nochIn holden Wolken.Ich weiß nicht, ob ich lebeOder süß gestorben binIn deinem Herzen.Immer feiern wir HimmelfahrtUnd viel, viel SchimmerGoldene HeiligenbilderSind deine Augen.Sage – wie ich bin?Überall wollen Blumen aus mir. Else Lasker Schüler

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Dass es nie wiederkehrt, macht das Leben so süss

Emily Dickinson

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Fürchte keine Nacht auf Erden, immer muss es morgen werden.

Blauer Himmel, milde Luft,Vogelsang und Blütenduft.Überall Sang und Schall,Freud´ und Leben überall:Und in diesen schönen Tagen,Herz, und du nur wolltest klagen? Wie die Ros´ in ihrer PrachtFroh der Sonn´ entgegenlacht,Lächle du voller RuhGottes lieber Sonne zu!Fürchte keine Nacht auf Erden!Immer … Weiterlesen

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Sintflut – flood myth – diluvio universale – Wie beschreibt das der Dichter H.C.Artmann im Wiener Dialekt ?

noch ana sindfludsan olawäude fenztabreln fafäud –ka fogl singd mea en de bamund de kefa schwiman en d loknmed n bauch in da hee.. waun s d an bam beilsdfoen da dropfm aum huadund en de kino drinriacht s noch … Weiterlesen

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Schöner Kuckuck

War ich nicht zufällig dein Cousinin einem früheren Leben,schöner Kuckuck? Kobayashi Issa

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Flieg mein Vogel, flieg!

Ich brauche einen Stein, den jemand nach dem Vogel in meiner Brust wirft, damit er auffliegt. Aus dem Roman „Das Halsband der Tauben“ von Raja Alem

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Zum Beispiel diese Winternacht

Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehenUnd dass es regnet, hagelt, friert und schneit.Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.– Dass Amseln flöten und dass Immen summen,Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen.Dass rote Luftballons … Weiterlesen

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Was hatte der Käfer gedacht?

Und in der Tat. Warum sollte unser dumpfes Herumwerken im Haushalt ein Tier zum Invaliden machen? Und mehr noch: Warum sollten wir ihm auf seinem Lebensweg in die Quere kommen? Nur weil sein Weg zufällig den unseren kreuzt? Nach dem … Weiterlesen

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Die Menschen haben keine Wurzeln – das ist schade

„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz. „Guten Tag“, sagte die Blume. „Wo sind die Menschen?“ fragte höflich der kleine Prinz. Die Blume hatte eines Tages eine Karawane vorüberziehen sehen. „Die Menschen? Es gibt, glaube ich, sechs oder sieben. Ich habe … Weiterlesen

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wart nicht auf die welle

als ob mit ihrer stimme der tag die flügel weitet als ob mit ihrem blick nacht ihr zelt aufspannt wart nicht auf die welle die welle wartet nicht es ziehen sich die ufer kieselt weiter der grund Ludwig Hartinger

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Ende des Sommers

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