Category Archives: PROSA und LYRIK

Pâques, Ostern, Easter, Pasqua

Wohl um die tiefe Mittagszeit, Lag ich auf einem alten Stein, Vor mir in wunderlichem Kleid Standen drei Engel im Sonnenschein. O ahnungsvolles Frühlingsjahr! Im Acker schmolz der letzte Schnee, Und zitternd hing der Birke Haar In den kalten, klaren … Weiterlesen

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Im Süden sprang die Viper mich an

Vom Staub in den Schlaf getreten lag ich im Licht, und vom ionischen Salz belaubt hing ein Baumskelett über mir. Da fiel kein Traum herab. Da blüht kein Rosmarin, kein Vogel frischt sein Lied in Quellen auf. In meinem erstgeborenen … Weiterlesen

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Erich Fried – Meer

Wenn man ans Meer kommt soll man zu schweigen beginnen bei den letzten Grashalmen soll man den Faden verlieren und den Salzschaum und das scharfe Zischen des Windes einatmen und ausatmen und wieder einatmen Wenn man den Sand sägen hört … Weiterlesen

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Es leuchtet ein, das Gott eine Lösung war

Es leuchtet ein, dass Gott eine Lösung war und dass man nie wieder eine ebenso befriedigende finden wird. – Emil M Cioran

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Gib mir Flügel

„In die Lüfte!“ sprach mein Engel. „Dann gib mir die Flügel“, sagte ich! Wolfgang J. Reus

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Sehnsucht – anelito

Um bei dir zu sein, Trüg‘ ich Not und Fährde, Ließ‘ ich Freund und Haus Und die Fülle der Erde. Mich verlangt nach dir, Wie die Flut nach dem Strande, Wie die Schwalbe im Herbst Nach dem südlichen Lande. Wie … Weiterlesen

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Das Geheimnis ist bei dir

Du bist so schwer, wie die Erde dich anzieht, Wie deine Flügel flattern bist du leicht, Du bist so lebendig, wie lange dein Herz schlägt, Du bist so jung, wie deine Augen die Ferne sehen können… Du bist so gut … Weiterlesen

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Höllischer Februar

die kleine Ameise ist nicht da, rufst du, die mich sonst immer weckt, schlafen ist kleines sterben, ich sah ein hüpfendes braunes Blatt vom vergangenen Jahr über dem Pflaster, die alte schiefgewachsene Frau im grünen knöchellangen Hubertus- mantel hielt einen … Weiterlesen

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Ich suche eine Insel

Ich suche eine Insel wo man atmen kann und träumen dass die Menschen gut sind Rose Ausländer    

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Mein Taum

Zu Ende das Wandern: Mein Traum, auf dürrer Heide huscht er umher. Haiku – Bashö

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Sieh die Wolken ziehn…

Lege den Finger auf den Mund. Rufe nicht. Bleibe stehen am Wegrand. Vielleicht solltest du dich hinlegen in den Staub. Dann siehst du in den Himmel und bist eins mit der Straße, und wer sich umdreht nach dir kann gehen … Weiterlesen

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Ich richte mir ein Zimmer ein…

Ich richte mir ein Zimmer ein in der Luft unter den Akrobaten und Vögeln: mein Bett auf dem Trapez des Gefühls wie ein Nest im Wind auf der äußersten Spitze des Zweigs. Ich kaufe mir eine Decke aus der zartesten … Weiterlesen

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Es war ein solcher Vormittag

Es war ein solcher Vormittag, wo man die Fische singen hörte, kein Lüftchen lief, kein Stimmchen störte, kein Wellchen wölbte sich zum Schlag. Nur sie, die Fische, brachen leis der weit und breiten Stille Siegel und sangen millionenweis‘ dicht unter … Weiterlesen

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Weißt du, warum ich bei dir bin so gerne

Weißt du, warum ich bei dir bin so gerne, Landfremder Findling, liebe Kostbarkeit? Die andern Leute sind ein Haufen Sterne, Du wie der Mond bist einzig weit und breit. Was andre sprechen, ist wie Sand der Düne, Was du sprichst, … Weiterlesen

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Erfinden Sie meine Vergangenheit

Où est-ce que je suis? Qui êtes-vous? Qu’est-ce que je fais ici? Emmenez-moi partout, Partout mais pas ici, Faites-moi oublier Tout ce que j’ai été Inventez mon passé, Donnez sens à la nuit. Inventez le soleil Et l’aurore apaisée Non … Weiterlesen

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