Category Archives: PROSA und LYRIK

Stunden wogenden Lichts

Der Tag gesättigt in Stunden wogenden Lichts verstaubt die Tränen früh gesunkener Blätter   Heimlich erreichte der Herbst verborgen in Nebelwänden mit steter Hast und Gier vor der großen stille dich und dein Leben

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Ich will fragen

Ich will fragen, was die Pilze kosten Und die Milch im schönen Krug Und das Gemüse, bergehoch geschichtet. Mir hält ein Mädchen Blumen vor die Augen. Wie gerne kaufte ich diese farbenreiche Welt der Dinge. Doch schade, meine Börse ist … Weiterlesen

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Ja, das hätten wir tun können…

Wir hätten da revoltieren können – aber wofür? (schreibt Sybille Berg im 21. Jahrhundert) Ängstlich zu sinnen und zu denken was man hätte tun können, ist das übelste was man tun kann.   (schreibt Georg Christoph Lichtenberg im 18. Jahrhundert)

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Paulo Coelho

Niemand kann einen Sonnenuntergang besitzen wie jenen, den wir an einem Abend gesehen haben. So wie auch niemand einen Abend besitzen kann, an dem der Regen gegen die Fensterscheiben schlägt, oder die Ruhe, die ein schlafendes Kind ausstrahlt, oder den … Weiterlesen

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Vor der Baumschattenwand nachts – nell’oliveto

Mehr an Gebet ist nicht in mir als ein zeitweiliges „Gott, wie schön!“

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Vor der Baumschattenwand nachts

Ich kann die Farben nicht unterscheiden? Doch: Ich sehe die jeweils andere, die unterschiedliche Farbe – ich kann sie nur nicht bezeichnen? Ich will sie nicht bezeichnen! Aber ich sehe, ich erlebe die jeweils andere Farbe, und wie! – Wie? … Weiterlesen

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Vor der Baumschattenwand nachts – Peter Handke

Der Wind geht durch das Gras, und ich bin da. Und ich bin da. Und wieder weht der Wind durchs Gras.

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mein herz – il mio cuore

mein herz mein herz ist das laechelnde kleid eines nie erratenen gedankens mein herz ist die stumme frage eines bogens aus elfenbein mein herz ist der frische schnee auf der spur junger voegel mein herz ist die abendstille geste einer … Weiterlesen

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Die Einsamkeit – le solitudine

eines tages wählte ich mir die einsamkeit zum partner das hatte einen großen vorteil ich wurde von ihr nie mehr verlassen Erich Sedlak

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Im Meer des Lebens – nell mare della vita

Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt. Japan, 7. Secolo

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Ich bin der Welt abhanden gekommen

Ich bin der Welt abhanden gekommen, Mit der ich sonst viele Zeit verdorben, Sie hat so lange nichts von mir vernommen, Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben! Es ist mir auch gar nichts daran gelegen, Ob sie mich für … Weiterlesen

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Das Gefäß der Liebe

Als Allah schuf die edle Himmelsgabe der Liebe, mangelte ihm ein Gefäß. Ein Herz nur war zur Hand ihm: das des Hafiz – Er füllte es mit Liebe bis zum Rand. Hafiz/Hafez

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Aranjuez

DIE FRAU „Und erinnerst du dich an das Gedicht von Mann und Frau, verstrickt, zugleich getrennt voneinander, irgendwo in den Macchia-Dornen? Und wie sie, einer zur anderen, eine zum anderen, zueinanderdunkeln wollen, hinüberdunkeln wollen >zu dir< – unmöglich: Denn es … Weiterlesen

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Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken Führt ein schmaler Gang; Süßes, seliges Verstecken Einen Sommer lang. Wenn wir uns von ferne sehen, Zögert sie den Schritt, Rupft ein Hälmchen sich im Gehen, Nimmt ein Blättchen mit. Hat mit Ähren sich das Mieder … Weiterlesen

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…erklär mir nichts

leis im Wind Wolken das Zittergras bläst Flocken du lachst mir Luft von weit zu im weinberg du sagst erklär mir nichts   lieve nel vento le nuvole l’erba tremolina soffiando fuoco e tu ridi l’aria sa parlare nella vigna … Weiterlesen

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