Category Archives: PROSA und LYRIK

Vor der Baumschattenwand nachts – nell’oliveto

Mehr an Gebet ist nicht in mir als ein zeitweiliges „Gott, wie schön!“

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Vor der Baumschattenwand nachts

Ich kann die Farben nicht unterscheiden? Doch: Ich sehe die jeweils andere, die unterschiedliche Farbe – ich kann sie nur nicht bezeichnen? Ich will sie nicht bezeichnen! Aber ich sehe, ich erlebe die jeweils andere Farbe, und wie! – Wie? … Weiterlesen

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Vor der Baumschattenwand nachts – Peter Handke

Der Wind geht durch das Gras, und ich bin da. Und ich bin da. Und wieder weht der Wind durchs Gras.

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mein herz – il mio cuore

mein herz mein herz ist das laechelnde kleid eines nie erratenen gedankens mein herz ist die stumme frage eines bogens aus elfenbein mein herz ist der frische schnee auf der spur junger voegel mein herz ist die abendstille geste einer … Weiterlesen

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Die Einsamkeit – le solitudine

eines tages wählte ich mir die einsamkeit zum partner das hatte einen großen vorteil ich wurde von ihr nie mehr verlassen Erich Sedlak

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Im Meer des Lebens – nell mare della vita

Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt. Japan, 7. Secolo

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Ich bin der Welt abhanden gekommen

Ich bin der Welt abhanden gekommen, Mit der ich sonst viele Zeit verdorben, Sie hat so lange nichts von mir vernommen, Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben! Es ist mir auch gar nichts daran gelegen, Ob sie mich für … Weiterlesen

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Das Gefäß der Liebe

Als Allah schuf die edle Himmelsgabe der Liebe, mangelte ihm ein Gefäß. Ein Herz nur war zur Hand ihm: das des Hafiz – Er füllte es mit Liebe bis zum Rand. Hafiz/Hafez

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Aranjuez

DIE FRAU „Und erinnerst du dich an das Gedicht von Mann und Frau, verstrickt, zugleich getrennt voneinander, irgendwo in den Macchia-Dornen? Und wie sie, einer zur anderen, eine zum anderen, zueinanderdunkeln wollen, hinüberdunkeln wollen >zu dir< – unmöglich: Denn es … Weiterlesen

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Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken Führt ein schmaler Gang; Süßes, seliges Verstecken Einen Sommer lang. Wenn wir uns von ferne sehen, Zögert sie den Schritt, Rupft ein Hälmchen sich im Gehen, Nimmt ein Blättchen mit. Hat mit Ähren sich das Mieder … Weiterlesen

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…erklär mir nichts

leis im Wind Wolken das Zittergras bläst Flocken du lachst mir Luft von weit zu im weinberg du sagst erklär mir nichts   lieve nel vento le nuvole l’erba tremolina soffiando fuoco e tu ridi l’aria sa parlare nella vigna … Weiterlesen

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How deep is the ocean – How high is the sky

How much do I love you I’ll tell you no lie How deep is the ocean How high is the sky How many times in a day Do I think of you How many roses are Sprinkled with dew How … Weiterlesen

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il ponte

Abendlich tönet Gesang ferner Glocken, lächelnd versinkt voll Frühling ein Tag. Über das eigene Lied scheu erschrocken, verstummte die Amsel mitten im Schlag. Und in dem Regen, der nun begann, fing leise die Erde zu atmen an. Wolfgang Borchert  

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Pâques, Ostern, Easter, Pasqua

Wohl um die tiefe Mittagszeit, Lag ich auf einem alten Stein, Vor mir in wunderlichem Kleid Standen drei Engel im Sonnenschein. O ahnungsvolles Frühlingsjahr! Im Acker schmolz der letzte Schnee, Und zitternd hing der Birke Haar In den kalten, klaren … Weiterlesen

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Im Süden sprang die Viper mich an

Vom Staub in den Schlaf getreten lag ich im Licht, und vom ionischen Salz belaubt hing ein Baumskelett über mir. Da fiel kein Traum herab. Da blüht kein Rosmarin, kein Vogel frischt sein Lied in Quellen auf. In meinem erstgeborenen … Weiterlesen

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