Category Archives: PROSA und LYRIK

Zum Beispiel diese Winternacht

Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehenUnd dass es regnet, hagelt, friert und schneit.Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.– Dass Amseln flöten und dass Immen summen,Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen.Dass rote Luftballons … Weiterlesen

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Was hatte der Käfer gedacht?

Und in der Tat. Warum sollte unser dumpfes Herumwerken im Haushalt ein Tier zum Invaliden machen? Und mehr noch: Warum sollten wir ihm auf seinem Lebensweg in die Quere kommen? Nur weil sein Weg zufällig den unseren kreuzt? Nach dem … Weiterlesen

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Die Menschen haben keine Wurzeln – das ist schade

„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz. „Guten Tag“, sagte die Blume. „Wo sind die Menschen?“ fragte höflich der kleine Prinz. Die Blume hatte eines Tages eine Karawane vorüberziehen sehen. „Die Menschen? Es gibt, glaube ich, sechs oder sieben. Ich habe … Weiterlesen

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wart nicht auf die welle

als ob mit ihrer stimme der tag die flügel weitet als ob mit ihrem blick nacht ihr zelt aufspannt wart nicht auf die welle die welle wartet nicht es ziehen sich die ufer kieselt weiter der grund Ludwig Hartinger

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Ende des Sommers

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Dort wo nichts aufbewahrt wird

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Wo es Liebe regnet

Wo es Liebe regnet braucht keiner einen Schirm

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Es ist ein Ort, der heißt Überall und Nirgends

Es ist ein Ort, der heißt Überall und Nirgends. Die Zeit ist nicht heute. Die Zeit ist überhaupt nicht mehr, denn es könnte gestern gewesen sein, lange her gewesen sein, es kann wieder sein, immerzu sein, es wird einiges nie … Weiterlesen

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Eine dickliche blonde Frau im blauen T-Shirt

Eine dickliche blonde Frau im blauen T-Shirt steht im Autobus der Linie 200 an der Tür. Auf dem Oberarm hat sie eine dünne blonde Frau im blauen Trägerkleid tätowiert, möglicherweise eine Japanerin mit gefärbten Haaren. Die dickliche blonde Frau  schaut … Weiterlesen

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Wer vom Rand springt, muss auch irgendwo landen.

Arabisches Sprichwort, aus dem Buch „Das Halsband der Tauben“ von Raja Alem

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Sommer durch die Laube glüht

Sommer durch die Laube glüht, Frühling zog vorbei – Sing mir noch ein kleines Lied – Kleines Lied vom Mai. Wasser plätschern – trinken sacht Meiner Armut Bild; Einst ach, hat die Frühlingsnacht Mich in Samt gehüllt. Sommer durch die … Weiterlesen

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Morgen, der du anbrichst

Morgen, der du anbrichst, ohne mich zu beachten, Sonne, die du leuchtest, gleichgültig, ob ich dich wahrnehme,                 Für mich seid ihr                 Wirklich und wahrhaftig. Denn nur im Gegensatz zu dem, was ich begehre, Empfinde Natur und Leben ich … Weiterlesen

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Vielleicht aber kommt es auf uns an

In der letzten Zeit geschehen fast täglich Dinge die ahnen lassen es kann vielleicht wirklich die letzte Zeit sein. Vielleicht aber kommt es auf uns an ob sie es ist oder nicht. Erich Fried

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Nicht immer verkünden die Schwalben den Mai

die schattenkarawane, jeden morgen ihr aufbruch, und die waschanlage, die stets aus einem reinen schlaf erwachte. und in den lieferwagen pendelten die schweinehälften zwischen ja und nein, den linden wuchsen herzen. Und es paßte nicht mehr als ein blatt papier … Weiterlesen

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kann nicht steigen nicht fallen

sieht so aus als hätteich das Fliegen verlerntkann nicht steigen nicht fallenflügellahmsitze ich da und brüteLiebeserklärungen aus dabei gibt es eine Menge Vögeldie sich nie von der Erde lösenund springen und stolzierenmit gewölbten Federndurch das wehende Gras ich bin für … Weiterlesen

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