Category Archives: PROSA und LYRIK

Die heiligen Schriften: welch tote Lettern – Sieh auf zum Himmel

Sieh auf zum Himmel – wie erhaben dehnt die blaue Tafel sich! Sieh, welche Schrift Der Schöpfer schrieb auf ihr mit Sternenzeichen. Sieh an die Erde – welcher Flor von Blumen, die knospend stammeln von der Schöpfung drang. Sieh, welches … Weiterlesen

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wo kein Lebender geht

du teilst mir in Wellen die Stimmung zu ein Faltenwurf, bin ich hier sicher vor allen Winden, versteckt in der Meeres Mitte wo keine Lebender geht vereinnahmend bildmächtig durchdringend ändert die Strömung die Angriffsrichtung sie macht einen grossen Bogen sie … Weiterlesen

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Louise Glück – Literaturnobelpreis 2020

Dies ist der Augenblick, in dem dudie roten Beeren der Eberesche wiedersiehst,und am dunklen Himmeldie Vögel beim nächtlichen Wanderzug.Es bedrückt mich zu denken,dass die Toten sie nicht sehen –diese Dinge, die uns selbstverständlich sind,sie entschwinden.Was wird die Seele dann tun, … Weiterlesen

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Music *****55 – Oggi sono io

Und ich weiß nicht warum, was ich dir sagen will Dann schreibe ich es in ein Lied Ich weiß nicht einmal, ob du es hören wirst Oder es wird nur eine weitere fragile Illusion geben Wenn Worte Musik wären Ich … Weiterlesen

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vergiss nicht

vergiss das luftgeraum der wurzeln nicht wie ein echo in dir wandert deine schritte zweigen Hartinger Ludwig

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und ich … und du?

„…und ich…“ „Und du?“ „Und ich denke: Hier liege ich nun im Heuschober… es ist ein kleines Plätzchen, das ich einnehme, unendlich winzig im Vergleich zu dem übrigen Raum, in dem ich nicht bin und wo ich auch nichts verloren … Weiterlesen

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Das ferne Land

Und das ist offenbar: Ich weiß ein Land, in dem ich niemals war; Da fließt ein Wasser, das ist silberklar, Da blühen Blumen, deren Duft ist rein Und ihre Farben sind so zart und fein, So zart und fein, wie … Weiterlesen

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Mohnblumen – Papaveri

Manchmal such ich mich noch In einem alten Lied, Auf einem Kinderbild Oder im Mohn, der verblüht. In einem uralten Brief Und einem spielenden Hund. Ach! Ich bin mir so fremd. Gott! Und das Herz ist so wund! Manchmal sieh … Weiterlesen

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Ist wie Blume, Blatt und Baum

Das ist die Drossel, die da schlägt, Der Frühling, der mein Herz bewegt; Ich fühle, die sich hold bezeigen, Die Geister aus der Erde steigen. Das Leben fließet wie ein Traum – Mir ist wie Blume, Blatt und Baum. Theodor … Weiterlesen

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Eines der 11. Gebote:

„Du sollst einmal am Tag etwas, wonach dir der Sinn stand – ein Ding, einen Ort, einen Blick – entschlossen versäumen.“ Peter Handke

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13. Maggio

Die hellen Steine gehen durch die Luft, die hell- weißen, die Licht- bringer. Sie wollen nicht niedergehen, nicht stürzen, nicht treffen. Sie gehen auf, wie die geringen Heckenrosen, so tun sie sich auf, sie schweben dir zu, du meine Leise, … Weiterlesen

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9. Maggio

Nein, dies kann nicht so verbleiben! Diese Traurigkeit muss enden, dieses abendliche Wissen von unsäglichen lieben Händen, die den Herzgeliebten missen, und statt ihn zu lieben – schreiben. Christian Morgenstern

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4. Maggio

unter lidern ist nie nacht im tiefen schatten schläft ein mond sonne aber lässt sich berühren vorm tag Ludwig Hartinger

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…weil immer das Meer vor der Liebe ist

Es ist eine Seereise bis zu dir, weil immer das Meer vor der Liebe ist und auf dem Meer nur der Sturm. Immer noch sind Heros Zeiten … Seit Jahren ist mein Schiff unterwegs. Inseln ziehen vorbei, vom Mond beschienen, … Weiterlesen

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Spuren – questi e altri

Gib mir die Hand zum Scheiden, Nicht deinen Mund mir gib, Behalte mich wie ich dich lieb, Und Gott sei mit uns beiden. Lass uns, was kommt, bestehen Im künft’gen Tageslicht, Und forsche in den Sternen nicht, ob wir uns … Weiterlesen

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