Category Archives: PROSA und LYRIK

Den Brief den du geschrieben

Der Brief, den du geschrieben, Er macht mich gar nicht bang; Du willst mich nicht mehr lieben, Aber dein Brief ist lang. Zwölf Seiten, eng und zierlich! Ein kleines Manuskript! Man schreibt nicht so ausführlich, Wenn man den Abschied gibt. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter FOTOS-GESTERN-HEUTE-MORGEN, NATUR, PROSA und LYRIK | 2 Kommentare

„Herbstnachmittag“ …und ich bin wieder auf Reisen…

Die letzte Sonne des Jahres. Der letzte Schmetterling. Violett blüht die letzte Distel, Da wo ich gehe und ging. Im Vorjahr und all die Jahre Vor diesem letzten Jahr. Wieder die Abschiedsvorstellung. Was ist, was wird und war, Verschwimmt in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter FOTOS-GESTERN-HEUTE-MORGEN, NATUR, PROSA und LYRIK | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Apfelbaum

Der Herbstwind hat vom Apfelbaum das letzte Laub verweht, so dass der ohne Blätterkleid nun quasi nackt da steht. Nur seine Rinde schützt ihn noch, rau, braun und windgegerbt, doch hat auch dieses Jahr ihm einen letzten Schmuck verehrt. Wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter NATUR, PROSA und LYRIK | Hinterlasse einen Kommentar

Gedanken in Grün

„Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen ?“ Kurt Marti

Veröffentlicht unter NATUR, PHILOSOPHIE, PROSA und LYRIK | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hätt ich des Himmels reichbestickte Tücher

Hätt ich des Himmels reichbestickte Tücher, bestickt aus Golden- und aus Silberlicht, die dunklen, die blauen und die hellen Tücher, aus Nacht, aus Tag und aus der Dämmerung, legt ich die Tücher dir zu Füßen. Doch ich bin arm und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter DIE ZEIT, FOTOS-GESTERN-HEUTE-MORGEN, NATUR, PROSA und LYRIK | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Noch eine Geschichte.

Ich wandere im Tiroler Unterland eine Forststraße bergab. Ich bin ohne Gepäck und gehe schnell. Ich schließe zu zwei Musikanten auf, die ebenfalls diese Straße bergab gehen. Es ist heiß, sie schwitzen sicher nicht nur vom Gehen, sondern auch was … Weiterlesen

Veröffentlicht unter MUSIK, PHILOSOPHIE, PROSA und LYRIK | 3 Kommentare

il Blue

Dorthin – will ich; und ich traue Mir fortan und meinem Griff. Offen liegt das Meer, in’s Blaue Treibt mein Genueser Schiff. Alles glänzt mir neu und neuer, Mittag schläft auf Raum und Zeit – : Nur dein Auge – … Weiterlesen

Veröffentlicht unter FOTOS-GESTERN-HEUTE-MORGEN, ITALIA, NATUR, PROSA und LYRIK | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Frühling hat im Gebirge einen schweren Kampf zu führen

Aller Wind ist heimgegangen, alles Wasser ruht geglättet. Berg an Berg liegt sanft gekettet, und der Himmel ist verhangen. Nur ein Hauch vom Silbergrauen weckt auf Lachen und auf Spritzern hier und da ein stumpfes Glitzern, und die blassen Wolken … Weiterlesen

Veröffentlicht unter FOTOS-GESTERN-HEUTE-MORGEN, NATUR, PROSA und LYRIK | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

…mit den letzten Strahlen

Komm, liebe Nacht Der liebe gold‘ne Tag, Er will nun schlafen geh‘n, Der heiße Herzensschlag Der Erde bleibt nun steh‘n. Die Lüfte werden kühl, Die Schatten werden groß, Der Vögel süßes Spiel Ruht sanft im Blätterschoß. Du liebe stille Nacht, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter FOTOS-GESTERN-HEUTE-MORGEN, NATUR, PROSA und LYRIK | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vor Kälte ist die Luft erstarrt

Vor Kälte ist die Luft erstarrt, Es kracht der Schnee von meinen Tritten, Es dampft meine Hauch, es klirrt meine Bart; Nur fort, nur immer fortgeschritten! Wie feierlich die Gegend schweigt! Der Mond bescheint die alten Fichten, Die, sehnsuchtsvoll zum … Weiterlesen

Veröffentlicht unter PROSA und LYRIK, STADT und LAND, WINTER | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zell am See – im Schnee

Vierundzwanzig Tage hat es schon geschneit. Das ist eine Plage! Ach: du liebe Zeit, wohin ich seh, Überall Schnee, Schnee weit und breit. Aber besonders in der Näh von Gnesen. Gleich großen gespenstischen Besen recken sich Pappeln in die graue, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter FOTOS-GESTERN-HEUTE-MORGEN, PROSA und LYRIK, STADT und LAND, WINTER | Hinterlasse einen Kommentar

Wanderer tritt still herein

Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. Mancher auf der Wanderschaft Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden. Golden blüht der Baum der Gnaden Aus der Erde kühlem … Weiterlesen

Veröffentlicht unter PROSA und LYRIK, STADT und LAND, WINTER | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nichts kann ich tun – nichts

Wir haben uns viel zu erzählen der Tisch an dem wir sitzen ist hart gefroren Und ich rede bis ich heiser bin immer noch heiser von den Märchen als ihr noch klein wart. Elisabeth Borchers

Veröffentlicht unter NATUR, PROSA und LYRIK, WINTER | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Der Morgen nach dem Schneesturm – „Bergfrau“

Ich träumte eine Frau Ich träumte einen Berg Ich träumte dass der Berg eine Frau war Ich ging im Traum auf den Berg zu Zuflucht zu suchen an seinen Wurzeln Doch der Berg umsäumte ein weißer Schleier und kalt war … Weiterlesen

Veröffentlicht unter PROSA und LYRIK, WINTER | Hinterlasse einen Kommentar

die Etüden – (die erste Probe aus dem Gabentisch)

vergeben sie mir, maestra, aber ich haßte sie und ihr klavier, die teppichdumpfen mittwochnachmittage, die falben klepper –   zähne, die gebleckte tastatur, zögernd vor einem haus, an dem der efeu seine partitur bis über alle rinnen wuchern ließ,   … Weiterlesen

Veröffentlicht unter NATUR, PROSA und LYRIK | Hinterlasse einen Kommentar