Es gibt eine Art von stillen Gedichten,
Die nichts erfinden und nichts berichten,
Die, wie mit schlanken, blassen, weichen
Fingern über die Stirne dir streichen,
Die wie ein Hauch mit zagem Wehn
Träumend öffnen der Seele Thüren
Und schwebend durch deine Seele gehn,
Worte hauchend im Verwehn,
Die dich jählings zu Thränen rühren …
Hugo Saulus

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